Samstag, 26. April 2008

Frankfurter Äppelwoi

Zum Abschluss dieser Arbeitswoche besuchte ich gestern zusammen mit drei Kollegen eine echte Frankfurter Äppelwoi Stube. Und zwar das Wagner, was anscheinend sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen sehr beliebt sein soll. Wie kamen gegen halb elf dort an und die Bude war noch ordentlich voll. Deswegen war es auch ziemlich laut. Also eine gemütliche Gaststätte ist das nicht, da herrscht eher Festzeltatmosphäre. Wo wir schon in einem typischen Frankfurter Lokal waren, hab ich auch was Typisches gegessen, nämlich Handkäse mit Musik. Fand ich eigentlich gar nicht mal schlecht! Dazu gab es dann auch Apfelwein, was mir allerdings nicht wirklich schmeckt. Schrecklich saueres Zeug, da bleib ich lieber bei Cola. Dazu soll übrigens auch Grillfleisch gut zu schmecken. Es wird Zeit, dass die Grillsaison wieder losgeht!

VWL Rapper :-)

Ein Musikvideo von VWL-Doktoranden... kann das gutgehen? Dominic hat mir neulich diesen

Link

geschick, in dem mehrere Berkeley-Studenten über das harte Leben eines Ökonomiestudenten an einer Eliteuni rappen. Ich find's klasse ;-)!

Donnerstag, 24. April 2008

Living XXL

Mittwochabend ist in Frankfurt "Living"-Abend. Das Living XXL ist ein Club direkt unter dem Eurotower der EZB und immer mittwochs steigt dort wohl DIE Afterworkparty in Frankfurt. Leider hatte ich es bisher nicht geschafft, dort mal hinzugehen, aber das sollte sich gestern endlich ändern. Nach der Arbeit sind wir mit sieben Mann (und Frau) gegen 18 Uhr zusammen dort hingefahren. Und haben erstmal in einer nahen Filiale der Bank parken können (was total der Luxus war, weil die Frankfurter Innenstadt sonst nur Parkhäuser bietet, aber wir hatten einen bewachten, kostenlosen Parkplatz direkt im Zentrum :-D).

Gegen 18:30 waren wir dann drin, wobei es noch nicht wirklich voll war. Für 6 Euro Eintritt gab es dann gleich erstmal ein sehr ordentliches Buffet… nicht schlecht! Ansonsten gefiel mir die Einrichtung, ein ziemlich großer Club, wo man sich aber auch gemütlich hinsetzen kann; und vor allem Rauchfrei. Rauchverbot ist schon was Feines!

Es war ein superlustiger Abend. Wir haben uns auf eine Art Balkon gestellt und erstmal die Leute in dem Club beobachtet. Ein wirklich sehr bunt gemischtes Publikum, von Studenten bis Bankern ist alles dabei und die Musik war auch ganz ok. Leider konnte ich keine Bilder machen, aber das wird bestimmt noch nachgeholt, denn wir sind bestimmt bald wieder mal da ;-).

Dienstag, 22. April 2008

S = Schnell?

Und dann ging alles doch gaaanz schnell. Nachdem ich Donnerstag das Bewerbungsgespräch hatte, dass recht gut lief, bekam ich am Freitag bereits einen Anruf, dass mir die Stelle angeboten wird. Allerdings wollte ich noch Zeit bis Montag haben, um mir die Sache zu überlegen. Ich entschied mich dann, die Stelle anzunehmen, auch wenn ich es etwas bedauere, dass ich keine Chance mehr hatte, auszutesten, ob ich in die Vo 3 gepasst hätte. Die stellen jedenfalls auch Leute ohne Promotion ein und ich hätte da sicherlich reingepasst. Allerdings hab ich mich jetzt auch für eine sehr gute Stelle entschieden, bei der ich sofort Kontakt zur EZB bekomme und sogar etwas forschungsmäßig aktiv werden kann. Ich bin gespannt!

Nachdem ich zugesagt hab, bekam ich bereits am Montag einen Anruf vom Abteilungsleiter der Statistikabteilung. Nachdem ich ihn noch aufgesucht hatte, war klar, dass ich umgehend in die Statistik gehen werde. Ich hab also praktisch alles in der Vo stehen und liegen lassen.

Der erste Eindruck von der Statistik war dann ganz gut. Ich hab auf jeden Fall nette Kollegen. Etwas doof war, dass meine Vorgesetzten die nächsten Tage nicht da sein werden, da sie sich auf Konferenzen rumtreiben werden. Allerdings werde ich mich dafür erstmal ganz gemütlich in die Materie einlesen können. Dennoch, warum musste es jetzt so schnell gehen, wenn sowieso bis kommenden Montag keiner da ist, der mich einarbeitet..?

Montag, 14. April 2008

Konjunktur und so

Nach dem letzten Lehrgang in Eltville und einem kurzen Zwischenspiel in der Berlin geht es jetzt in meine dritte Praxisphase, die ich in der Konjunkturabteilung der Volkswirtschaftlichen Abteilung verbringen darf und wo ich mich mit dem Thema "Rezession" auseinandersetzten darf. Recht aktuell, wenn man mal nach Amerika schielt.

Ansonsten sitz ich gerade in meinem neuen Domizil in Niederrad, einem Stadtteil südlich des Mains. Leider hab ich meine Wohnung in der Nähe der Bank, wieder aufgeben müssen und wurde wieder in die Provinz geschickt. Aber es gibt auch eine gute Seite: Jetzt sind noch einiger der Referendare hier, mit denen wir Trainees zeitgleich angefangen haben, so dass wir hier jetzt eine große und nette Truppe zusammen haben. Hier werde ich dann auch wohl bis zum Ende des Traineeprogramms bleiben, also solange, bis ich mir selbst eine Wohnung suchen muss.

Donnerstag werde ich übrigens ein Vorstellungsgespräch für einen Job in der Statistik haben. Ich bin schon gespannt, wie das laufen wird. Meine Traineezeit könnte sich also auch schon sehr bald dem Ende zu neigen...

Donnerstag, 10. April 2008

Das Raumschiff

Schon waren die drei Wochen Eltville fast wieder rum. Donnerstags war also der letzte längere Tag, an dem wir Vorträge hatten. Freitag sollte dann nur noch der Vormittag belegt sein, bevor es ans Abreisen geht.

Einen Höhepunkt hatte besonders der Nachmittag noch zu bieten: In den letzten Tagen wurde das russische Raumschiff "Buran" auf dem Rhein zum Technikmuseum Speyer transportiert und gegen 16:30 war es dann endlich soweit: Es fuhr an Rheinkilometer 512 (sprich unserem Ausbildungszentrum) vorbei, so dass wir unseren Vortrag ein paar Minuten unterbrachen, um das Ding zu bewundern.



Schon Stunden davor hatten sich einige Schaulustige am Rheinendlang eingefunden, um das Raumschiff auf seiner letzten Fahrt zu sehen. Dann war es aber auch wieder ziemlich schnell vorbei, gerade mal fünf Minuten hat die Vorbeifahrt gedauert. Dennoch, ich fand es toll!



Abends wurde dann noch der letzte Abend in Eltville gebührlich im Kegelkeller gefeiert. Auf dem nachfolgenden Bild sieht man dann den Meister persönlich in Aktion. Dabei hieß es diesmal Trainees v. Referendare, was mit einem vernichtenden 25:7 für die Referendare endete. Den Beamten haben wir es gezeigt! :-D. Eigentlich schade, dass die Lehrgänge im Rahmen der Ausbildung jetzt vorbei sind. Allerdings geht es jetzt am Montag in der Zentrale weiter. Die Referendare werden auch endlich da sein und ich werde mich in der Vo 3 bewähren müssen. Wer weiß, vielleicht springt ja auch eine Stelle dabei raus...

Mittwoch, 9. April 2008

Kloster Eberbach

Attraktionen sind im Allgemeinen in Eltville nicht so zahlreich vorhanden. Allerdings wurde uns schon öfters nahe gelegt, das Kloster Eberbach zu besuchen, was jetzt, bei unserem letzten gemeinsamen Lehrgang endlich in angriff genommen werden sollte. Da es sich mittlerweile beim Kloster um ein staatliches Weingut handelt, gibt es nicht nur Gruppenführungen, sondern auch Weinproben, die wir natürlich gerne mitnahmen. Gesagt, getan, machten wir uns am Mittwochabend mit immerhin 14 Leuten auf, das Kloster zu besuchen.



Da Weinproben sich normalerweise nicht gut mit Autofahren vertragen, hatte sich gut die Hälfte unserer Truppe dazu entschlossen, ein Wanderpfand durch die Weinberge zu nutzen, um zum Kloster zu kommen. Leider war das Wetter nicht ganz so prickelnd, aber da mussten wir durch.



Gestartet wurde mit der Verköstigung von drei Weißweinen, die dort angebaut werden, in einen der Weinkeller des Klosters. Dazu wurde uns von unserer Führerin noch allerlei über die Geschichte des Klosters und über die Weine selbst erzählt.





Anschließend folgte der Rundgang durch das Kloster, wobei wir zum einen noch mehr über die ältere Geschichte erfuhren, nämlich über die Mönche, die früher dort wohnten, zum anderen aber auch über die jüngere Geschichte. Denn vor ein paar Jahren diente Eberbach als Kulisse für die Innenaufnahmen in dem Film „Der Name der Rose“ mit Sean Connery. Nach gut eineinhalb Stunden war die Führung vorbei, aber der Abend wurde kurzerhand zurück ins Ausbildungszentrum verlegt. Insgesamt ein toller Abend, nur leider hatte der Weinverkaufsstand im Kloster schon geschlossen, so dass man sich keine „Souvenirs“ mitnehmen konnte.